Umfrage: Die Ausgaben für Sicherheit werden 2026 stark steigen
Cybersecurity-Budgets 2026: KI-Investitionen, personelle Herausforderungen und steigende Risikobereitschaft
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Budgets für Cybersecurity werden im Jahr 2026 voraussichtlich stark ansteigen, wobei über die Hälfte der großen US-Unternehmen erhebliche Ausgabenerhöhungen planen, um den sich wandelnden Bedrohungen zu begegnen.
- KI-gestützte Initiativen wie Betrugsprävention, prädiktive Analysen und verbesserte Bedrohungserkennung sind dabei ein wichtiges Thema.
- Trotz erhöhter Investitionen sind Unternehmen zunehmend bereit, höhere Risiken für mehr Produktivität und Innovation einzugehen.
Die gute Nachricht für Cybersecurity-Teams mit Blick auf das Jahr 2026 ist, dass trotz vieler wirtschaftlicher Unsicherheiten die Budgets für Cybersecurity voraussichtlich steigen werden. Eine Umfrage unter 310 leitenden Security-Führungskräften von US-Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 1 Milliarde US-Dollar ergab, dass fast alle (99 %) Organisationen planen, ihre Cybersecurity-Budgets in den nächsten Jahren zu erhöhen, wobei weit mehr als die Hälfte (54 %) eine deutliche Erhöhung von 6 % bis 10 % plant, um sich auf künftige Bedrohungen vorzubereiten.
Volle 70 % der Befragten geben außerdem an, dass ihre Organisationen bereits mehr als 10 % ihres Budgets für Cybersecurity-Initiativen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz (KI) aufwenden, wobei der Hauptfokus auf der proaktiven Identifizierung und Bekämpfung von Bedrohungen durch Fraud (57 %), prädiktive Analysen (56 %) und verbesserte Erkennung (53 %) liegt.
Die Auswirkungen dieser KI-Investitionen auf die Personalausstattung im Bereich der Cybersecurity sind noch unklar, doch zumindest kurzfristig ist der Fachkräftemangel nach wie vor ein erhebliches Problem. Die Umfrage ergab, dass mehr als die Hälfte der Führungskräfte (53 %) den Mangel an qualifizierten Kandidaten immer noch als große Herausforderung ansehen, was sie dazu zwingt, die Vergütung zu erhöhen (49 %), die interne Ausbildung zu intensivieren (49 %) und stärker auf externe Partner (25 %) wie Managed Security Service Provider (MSSPs) zurückzugreifen.
Die meisten setzen bereits in hohem Maße auf Drittanbieterpartner. An der Spitze der Liste stehen IT-Dienstleister (67 %), gefolgt von Beratungsunternehmen (47 %) und MSSPs (45 %). Fast die Hälfte (47 %) gab an, dass Investitionen in Partner in den nächsten zwei bis drei Jahren die größten Zuwächse verzeichnen werden, dicht gefolgt von Cloud-Security (45 %).
Ein Großteil des Drucks, den Führungskräfte im Top-Management verspüren, scheint auf einen Anstieg von Cyberangriffen zurückzuführen zu sein, der in den letzten 12 Monaten auftrat, wobei 83 % der Befragten einen Anstieg meldeten. Zu den am häufigsten gemeldeten Arten von Cyberangriffen zählen Phishing (51 %), Denial-of-Service (49 %) und Ransomware (39 %).
Die größten Bedenken betreffen allesamt den Einsatz von KI zur Verstärkung dieser Angriffe. 55 % der Befragten befürchten, dass KI verstärkt bei Social-Engineering-Angriffen eingesetzt wird, während 50 % sich Sorgen um Malware- und Ransomware-Angriffe machen, die von KI gesteuert werden. Nur 35 % bzw. 46 % der Befragten bewerteten ihre Abwehrmaßnahmen als hoch, wenn es darum geht, diese Arten von Angriffen abzuwehren. Weit über ein Drittel (38 %) gab an, dass KI-gestützte Angriffe in den nächsten zwei bis drei Jahren eine große Herausforderung darstellen werden.
Ganze 60 % gaben an, auch eine deutliche Zunahme nicht-menschlicher Identitäten bemerkt zu haben, und 43„% planen, dem Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) in den nächsten zwei bis drei Jahren eine viel höhere Priorität einzuräumen.
Selbstverständlich geht mit höheren Ausgaben auch mehr Verantwortung und Rechenschaftspflicht einher. Die Chefetage ist offensichtlich bereit, in Cybersecurity zu investieren, aber eine aktuelle Gartner-Umfrage ergab außerdem, dass 90 % der nicht-geschäftsführenden Direktoren (NEDs) kein gewisses Vertrauen in den Wert von Cybersecurity haben. Der Gartner-Bericht stellt auch fest, dass viele dieser Umfrageteilnehmer Unternehmen ermutigen, bei der Einführung neuer Technologien mehr Risiken einzugehen, insbesondere bei Investitionen im Bereich KI.
Infolgedessen können Cybersecurity-Teams damit rechnen, dass die Investitionen in Cybersecurity im neuen Jahr steigen werden. Gleichzeitig werden Unternehmen wahrscheinlich höhere Risiken in Kauf nehmen, um ihre Produktivität zu steigern – unabhängig von den möglichen Folgen.
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