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Der Aufstieg von Cloud-Marktplätzen

Druckfreundlich, PDF & E-Mail

Wir haben nicht zufällig re:Invent gewählt, um unsere E-Mail-Lösungen auf dem AWS Marketplace einzuführen. Bei einer kürzlich durchgeführten Studie von Tackle.io gaben fast 60 % der Befragten an, bereits Lösungen über Cloud-Marktplätze gekauft zu haben oder dies in Zukunft zu tun. Bei unseren eigenen Kunden sehen wir einen ähnlichen Trend.

Dafür gibt es viele Gründe. Ein offensichtlicher Punkt, den viele übersehen, ist, dass wir uns als Verbraucher an den Einkauf in der Cloud gewöhnt haben und in vielen Fällen darauf angewiesen sind. Das war schon lange vor der COVID-19-Pandemie der Fall, aber dieses monatelange Daheimbleiben hat den Prozess in den Köpfen der Verbraucher noch weiter verfestigt. Ganze 96 % der Käufer haben Produkte über E-Commerce gekauft, es ist somit ein bequemes Verfahren.

Die gleichen Vorteile, die diese Verbraucher im E-Commerce finden, wie die Verfügbarkeit rund um die Uhr, einfaches Vergleichs-Shopping und schnelle Abwicklung, sind auch Bestandteile von Cloud-Marktplätzen. Geschäftskunden können Bewertungen lesen, technische Unterlagen einsehen und Preise vergleichen – alles über einen einzigen Marktplatz. Einige Marktplätze gehen sogar noch einen Schritt weiter und bieten den Käufern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen individuell zu gestalten und den Kaufprozess noch weiter zu rationalisieren, indem sie Weiterbildung, Schulungen und Beratungen hinzufügen.

Da Unternehmen immer mehr Cloud-basierte Produkte und Services einsetzen, steigt natürlich auch ihr Verbrauch an Cloud-Computing-Ressourcen. Immer mehr Kunden nutzen Vereinbarungen wie die MACC-Verträge von Microsoft oder die AWS-Volumenverträge, um die Kosten für Cloud-Computing zu einem festen Preis und für ein bestimmtes Volumen festzulegen. Um diese Vereinbarungen attraktiver zu machen (und sie bei den Kunden besser zu etablieren), gestatten die Cloud-Unternehmen diesen Vertragsinhabern, die zugesagten Cloud-Mittel für Produkte in ihrem jeweiligen Markt zu verwenden. In der Tackle.io-Studie gaben 43 % der Befragten an, dass ihr Hauptgrund für den Kauf auf einem Cloud-Marktplatz darin besteht, im Voraus gebundene Cloud-Mittel zu nutzen.

Wie es mit den Cloud-Marktplätzen weitergeht

Cloud-Marktplätze treiben ihre Entwicklung jedoch weiter voran. Während spezialisierte Marktplätze weiterhin ihr Geschäft eröffnen (ein Beispiel ist Pax8, das speziell für MSP-Anbieter entwickelt wurde), bieten die größeren Cloud-Marktplätze neue Möglichkeiten zur Lizenzierung von Lösungen an Kunden und über Wiederverkäufer-Kanäle. Instrumente wie Private Offers und Consulting Partner Private Offers bieten Anbietern die Möglichkeit, spezielle Rabatte, Einkaufsbedingungen und Beschaffungsmethoden (z. B. über einen bevorzugten Consulting-Partner) anzubieten und dennoch die anderen Vorteile dieser Marktplätze zu nutzen.

Kurz gesagt, Marktplätze treiben Innovationen voran und verändern das Kaufverhalten. Während sie anfangs eher ein Experiment waren, sind sie heute ein fester Bestandteil der Beschaffungsstrategien der meisten Unternehmen. Alle SaaS-Lösungen von Barracuda sind auf den Marktplätzen von AWS und Azure und als private Angebote über ein breites Netzwerk von Partnern und Wiederverkäufern erhältlich.

Sehen Sie sich die Sicherheitslösungen an, die von Grund auf für AWS entwickelt wurden

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