Zero-Trust xdr

Zero Trust, XDR und digitale Transformation: Interview mit Fleming Shi

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Für alle, die sich mit Technologie und Sicherheit befassen, ist es schwierig, die unzähligen Nachrichten und Werbung rund um Zero Trust Network Access (ZTNA) und Extended Detection and Response (XDR) zu vermeiden. Es kann jedoch bemerkenswert schwierig sein, genau zu verstehen, was ein bestimmter Anbieter unter diesen Rubriken anbietet – und noch schwieriger, einen soliden Überblick darüber zu bekommen, was Ihr spezifisches Unternehmen tun sollte, um diese effektiv zu implementieren.

Auf der RSA-Konferenz 2022 im Juni diesen Jahres hat sich Fleming Shi, CTO von Barracuda, mit Matt Alderman, VP of Product and Living Security, zusammengesetzt, um diese und andere Themen für die Security Weekly von SC Media zu diskutieren. Es ist ein aufschlussreiches Gespräch, das viele Informationen in etwas mehr als 15 Minuten packt. Sie können es sich hier ansehen.

Was für einen Unterschied eine Pandemie macht

Zu Anfang des Gesprächs merkt Fleming an, wie großartig es ist, nach über zwei Jahren pandemischer Einschränkungen und virtueller Konferenzen live und persönlich an einem Branchenevent teilzunehmen. Dies führt zu Kommentaren darüber, wie die Pandemie bestimmte Aspekte der digitalen Transformation zum einen beschleunigte, aber aufgrund des plötzlichen Umstiegs auf die universelle Remote-Arbeit auch veränderte.

Während der Fokus zuvor auf der rasanten Entwicklung von SaaS und Cloud-nativen Diensten lag, führte die durch die Pandemie veränderte Arbeitsumgebung zu einer Verlagerung des Fokus auf Zero-Trust-Technologien, da Unternehmen neue und bessere Möglichkeiten benötigten, den Fernzugriff von Edge-Geräten auf Online-Daten und -Ressourcen streng zu kontrollieren. Barracuda CloudGen Access hatte bereits Priorität, aber der plötzliche Anstieg der Nachfrage bedeutete, dass Barracuda – und der Rest der Branche – wirklich „Gas geben mussten“.

Die XDR-Herausforderung

Matt fragt Fleming auch nach den zahlreichen XDR-Angeboten auf dem Markt, wie sich Barracuda dieser Technologie nähert und wie Käufer herausfinden können, was für sie das Richtige ist. Wie Fleming erklärt, sind moderne Cyberbedrohungen so ausgeklügelt und amorph geworden, dass XDR entscheidend ist, um sich effektiv vor ihnen zu schützen. Aber es handelt sich um eine komplexe Reihe von Prozessen und Technologien – sie erfordern Ressourcen und Fachwissen, die sich nur sehr große Unternehmen intern leisten können.

Wie Fleming erläutert, hat sich Barracuda aus diesem Grund darauf konzentriert, Managed XDR als ausgelagertes Security Operations Center (SOC) zu entwickeln und anzubieten, das Unternehmen, für die die internen Kosten unerschwinglich wären, ein unternehmensfähiges Maß an Sicherheit und Reaktion bietet. Und er erklärt weiter, dass es wichtig ist, ein Open XDR-Modell zu verwenden, das Daten von einer Vielzahl von Sicherheitsprodukten verschiedener Anbieter aufnehmen und mit ihnen interagieren kann. Denn so sehr wir uns wünschen, dass Kunden ausschließlich Barracuda-Produkte verwenden, sieht die Realität anders aus: Die meisten Unternehmen beziehen Produkte von verschiedenen Anbietern, wodurch der Wert anbieterspezifischer XDR-Lösungen begrenzt wird.

Es gibt viel zu lernen

Dieses brandaktuelle Interview bietet noch viel mehr Informationen und Erkenntnisse – zum Beispiel, wie wichtig es ist, alle Ihre Daten zu analysieren, um Sicherheitsprioritäten zu bestimmen (ein Prozess, der mit Barracuda Data Inspector automatisiert werden kann). Schauen Sie sich also das gesamte Gespräch an, um alle Details direkt vom CTO zu erfahren.

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