Ransomware-Einblicke

Kunden von Barracuda berichten über ihre wichtigsten Erkenntnisse zu Ransomware

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Am 21. September veranstaltete Barracuda CTO Fleming Shi ein Webinar inkl. Podiumsdiskussion zusammen mit zwei unserer geschätzten Kunden: Niels Smets, IT-Manager des belgischen Bildungsunternehmens Syntra, und Kieron Prince, Cloud & Infrastructure Lead bei der englischen gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft L&Q.

Wir haben uns bei den beiden sicherheitsbewussten IT-Experten erkundigt, welche Ansichten sie zum Thema Ransomware als wachsende Bedrohung vertreten und welche Maßnahmen sie ergreifen, um dieser entgegenzuwirken. Und wir haben eine Menge gelernt!

Obgleich Smets und Prince unterschiedliche Schwerpunkte in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen setzen, sind sie sich in einer Sache einig: Ransomware stellt auch weiterhin eine erhebliche und wachsende Bedrohung dar. Beide betonen die Bedeutung eines umfassenden Sicherheitsansatzes in ihren Unternehmen, der den Einsatz integrierter technischer Lösungen mit der Schaffung einer nachhaltigen, soliden Kultur des Sicherheitsbewusstseins in Einklang bringen soll.

Welche Entwicklungen verursachen die anhaltende Flut von Ransomware?

Auf die Frage, warum sich Ransomware weiterhin so rasant verbreitet, entgegnet Prince, dass derartige schädliche Software ganz einfach überaus profitabel sei. Dabei nennt er zwei aktuelle Entwicklungen, die diese Profitabilität weiterhin sichern würden:

  • der immense und wachsende Wert von Daten in der heutigen Wirtschaft
  • die Möglichkeit, anonyme globale Transaktionen über Kryptowährungen durchzuführen

Im folgenden Video hören Sie die vollständige Antwort von Prince:


So gehen sie mit der Bedrohung um

Außerdem wollten wir von unseren Diskussionsteilnehmern erfahren, welche Maßnahmen sie zum Schutz vor Ransomware ergreifen und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Hier gehen die Ansichten leicht auseinander.

Smets betont zunächst die Wichtigkeit, eine Balance zwischen den Interessen der IT-Abteilung und den übergeordneten Zielen des Unternehmens zu finden. Konkret bedeutet das, Sicherheit zu gewährleisten, ohne dabei die Benutzerfreundlichkeit oder die produktivitätsfördernde Nutzererfahrung in irgendeiner Form zu beeinträchtigen. Dabei nennt er den Einsatz der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) sowie die Implementierung starker Passwortrichtlinien als Methoden, die in seinem Team erfolgreich dazu beigetragen haben, dieses Gleichgewicht herzustellen.

Smets betont weiter, wie wichtig eine solide Backup-Lösung sei – insbesondere zum Schutz von Office-365-Daten. Die Funktionen zur Datenaufbewahrung von Microsoft bieten nämlich nicht die nötigen Backup-Funktionen zur Wiederherstellung nach einem Ransomware-Angriff. Unten können Sie sich die vollständige Antwort anhören.


Zur Frage, wie das Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit gewährleistet werden kann, vertritt Prince eine andere Sichtweise. Seiner Ansicht nach ist es wichtig, eine Unternehmenskultur zu schaffen, in der der Sicherheit ein ausreichend hoher Stellenwert eingeräumt wird. Sobald alle im Unternehmen davon überzeugt sind, dass die Gewährleistung der Sicherheit eine Schlüsselrolle spielt, werden erforderliche Maßnahmen nicht mehr als lästig oder hinderlich empfunden – ähnlich wie bei Bankomatkarten und der Eingabe von PINs. Letztlich, so Prince, ginge es nicht um ein Gleichgewicht, das erzielt werden müsste, sondern vielmehr um die Lösung bestehender Probleme. Genau das müsse im Unternehmen wirksam kommuniziert werden.

Die Antwort in voller Länge hören Sie unten.


Die ganze Podiumsdiskussion ansehen

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem aufschlussreichen, einstündigen Gespräch mit unseren Podiumsteilnehmern. Klicken Sie hier, um sich die gesamte Aufzeichnung der Veranstaltung zum Thema Schutz vor Ransomware anzusehen und zu erfahren, welche interessanten Einblicke Smets und Prince zudem zu folgenden Fragen lieferten:

  • die Notwendigkeit, einen umfassenden Überblick über die Infrastruktur zu erhalten und potenzielle Bedrohungsvektoren zu identifizieren
  • die Sinnhaftigkeit, Notfallwiederherstellungspläne zu testen/prüfen
  • Gründe dafür, warum E-Mail der häufigste Ransomware-Angriffsvektor ist
  • die Beweggründe von Smets und Prince, Barracuda als wichtigen Sicherheitspartner zu erachten

Der Kampf gegen Ransomware ist ein Marathon, kein Sprint. In dieser aufschlussreichen Podiumsdiskussion erhalten Sie wichtige Einblicke in die Umsetzung einer Strategie, die langfristigen, anpassungsfähigen Schutz vor Ransomware verspricht.

Die ganze Podiumsdiskussion ansehen

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