So können Schulwebsites zu Business Enablers werden

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Zu den wertvollsten Ressourcen einer Bildungseinrichtung gehört ihre öffentlich zugängliche Website. Schulen nutzen ihren Internetauftritt für die verschiedensten Dinge, von der Information über Termine und Speisepläne bis zur Freigabe und Entgegennahme von Anträgen wie z. B. Anmeldeformularen. Die Website ist auch ein Ort, an dem man die Community für eine Teilnahme an Schulveranstaltungen begeistern oder durch Feedback-Formulare Anregungen sammeln kann. Schul-Websites dienen fast immer auch dazu, finanzielle Transparenz zu schaffen oder gesetzliche Vorschriften und deren Einhaltung zu erklären. Sie enthalten außerdem häufig Lehrplaninformationen, Busfahrpläne, Tipps für Schüler und Links zu Schüler- und Elternportalen.

Nicht alle Schulen nutzen ihre Websites auf diese Art. Die meisten finden jedoch neue Wege, um die Website in die Workflows der Schule zu integrieren. Es ist an der Zeit, dass Schulen ihre Websites als Business Enabler für ihre Organisation betrachten.

6 Möglichkeiten, eine Schul-Website in einen Business Enabler zu verwandeln

Der Begriff „ Business Enabler“ kann unterschiedlich verstanden und verwendet werden. Wir sprechen von einem Asset, das Kosten senkt und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöht. Seit Jahren gelten IT und digitale Transformation in Geschäftskreisen als Business Enabler. Unternehmen haben proaktiv ihre eigenen Workflows rund um Technologie entwickelt, so dass die Technologie das Wachstum des Unternehmens unterstützt. Für Schulen könnte das beispielsweise so aussehen:

Prozesse umgestalten: Eltern sollten dazu befähigt werden, über sichere Zahlungsabwicklungen, Formulare und Signature-Tools Gebühren zu bezahlen, Tickets zu kaufen und Dokumente und Unterschriften einzureichen. Schulmitarbeiter und Familien, die lieber das Internet nutzen, können so die Zettelwirtschaft umgehen. Durch die Backend-Automatisierung entfällt die manuelle Nachverfolgung dieser Transaktionen.

Verspätungen oder Unterbrechungen in der Kommunikation beseitigen: Automatisierte Anrufe, Massen-E-Mails und Newsletter oder Ankündigungen in Papierform haben immer funktioniert, aber die Familien müssen auf die Informationen warten. Wenn diese Informationen auf der Website erscheinen, können Eltern auf diese nach Belieben zugreifen. Auch dann, wenn Zettel oder Briefe mit Informationen verloren gehen.

Beziehungen in der Community stärken: Die öffentliche Anerkennung von Freiwilligen und Sponsoren der Schule, der Freiwilligenarbeit der Schüler und der Leistungen der Schule tragen zu einem positiven Bild der Schule bei. Die Hervorhebung dieser Art von Aktivitäten kann auch als Anreiz für mehr Engagement dienen.

Zahl der Neuanmeldungen erhöhen: Eine Schulwebsite, die der Öffentlichkeit ein positives Bild vermittelt, kann zu mehr Neuanmeldungen und einer stärkeren Bindung der Schüler an die Schule führen. Das gilt besonders für freie Schulen oder Regionen, in denen eine freie Schulwahl möglich ist. Gute Schulen können auch zum Wachstum einer Region beitragen, da sie für Familien eine große Rolle bei der Wahl des Wohnorts spielen.

Neue Einnahmequellen schaffen: Abonnementdienste wie das Live-Streaming von Sportereignissen erhöhen nachweislich die Zahl der Zuschauer. Auch Spendenaktionen und der Verkauf von Merchandise profitieren von einer Online-Präsenz.

Eine mobile App anbieten: Selbst eine abgespeckte App hat Vorteile gegenüber einer Website, z. B. die Möglichkeit einer Registrierung über QR-Codes, des einfachen Abrufs von Fahrplänen, Notfallwarnungen, der Bezahlung mit mobilen Systemen wie Apple Pay oder Google Pay und digitaler Kopien von Saisonkarten und mehr.

Schul-Websites sichern

Dies sind nur einige Beispiele dafür, warum Schulen ihre Websites als Business Enablers behandeln sollten. Echte Business Enabler erfordern natürlich mehr als nur zusätzliche Funktionen. Es müssen auch geschäftliche und strategische Änderungen vorgenommen werden. Technologiedirektoren, Systemadministratoren, Website-Administratoren und Compliance-Spezialisten müssen mit Schulleitern und anderen Verantwortlichen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Website und die mobile App sicher, funktional und skalierbar sind und den Anforderungen an Barrierefreiheit und anderen Vorschriften genügen. Die IT-Abteilung muss offen über die Möglichkeiten und Grenzen der Website kommunizieren, und es müssen Rollen zugewiesen werden, um sicherzustellen, dass die Inhalte immer aktuell sind.

Wenn Sie in eine Website investiert haben, die Ihnen hilft, Kosten zu senken, effizienter zu werden und die Beziehungen zur Community zu verbessern, dann haben Sie einen Wert geschaffen, der es wert ist, geschützt zu werden. Ende letzten Jahres wurde eine Cybersecurity-Warnung herausgegeben, die Schulen vor den Gefahren eines DDoS-Angriffs (Distributed Denial of Service) warnte. Diese Angriffe schalten Websites und andere Web-Applikationen offline, indem sie sie mit Traffic überfluten, so dass die Server überlastet sind und nicht mehr reagieren können. DDoS-Angriffe werden wieder zunehmen, sobald das neue Schuljahr beginnt.

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