Ransomware-Angriffe sind ein schnell wachsendes Problem für Einzelhändler

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Die Pandemie hat den Einzelhandel in vielfältiger Weise getroffen, was in manchen Fällen recht offenkundig war: Beispielsweise wurde schnell deutlich, dass Amazon problemlos in der Lage war, sich an den pandemiebedingten Anstieg der Verbrauchernachfrage anzupassen und zu skalieren. Tausende von Einzelhändlern mussten auf Grund dessen 2020 ihre Türen für immer schließen oder werden dies voraussichtlich 2021 tun. Diese Entwicklung ist allerdings nicht vollständig auf die Pandemie zurückzuführen und diese Zahlen geben auch kein vollständiges Bild des Einzelhandelssektors wieder. Branchenanalysten rechnen außerdem damit, dass nun bald Tausende neue Geschäfte eröffnet werden, da die Beliebtheit von Discountgeschäften weiter zunimmt.

Eine weitere Veränderung ist die zunehmende Komplexität der IT-Umgebung. Viele Einzelhändler nutzen die Vorteile neuer integrierter Systeme, industrieller Kontrollgeräte und Technologien, welche die Implementierung von „Just-in-Time“-Liefersystemen ermöglichen. Diese Technologien treiben auch die Cloud-Migration weiter voran. Verbraucher wiederum sorgen für eine erhöhte Nachfrage nach E-Commerce-Angeboten und bargeldlosem Einkaufen. Die Einzelhändler, die nicht in diese digitale Transformation investieren, verlassen sich leider allzu oft auf alte Technologien, selbst nachdem der offizielle Support dafür ausgelaufen ist.

10 Monate mit Ransomware-Angriffen auf Einzelhändler

Gleichzeitig bauen Cyberkriminelle anspruchsvolle Unternehmungen auf, mit denen sie auf große Lösegeldsummen und lukrative Daten abzielen. Auch Ransomware ist heute weithin verfügbar. Jeder kann sich Malware-as-a-Service kaufen, wenn er nur bereit ist, das erzielte Lösegeld zu teilen. Obwohl so ziemlich alle Branchen von Ransomware-Angriffen betroffen sind, ist der Einzelhandel in den letzten Jahren besonders ins Fadenkreuz der Kriminellen gerückt. Neue Untersuchungen zeigen, dass Ransomware-Angriffe auf den Einzelhandel rapide zunehmen, mit einem Anstieg von 183 % zwischen den ersten beiden Quartalen des Jahres 2021. Im Folgenden haben wir einige wesentliche Angriffe der letzten 10 Monate zusammengefasst:

Die Auswirkungen eines Ransomware-Angriffs können nur selten deutlich beziffert oder benannt werden. Das liegt unter anderem daran, dass das betroffene Unternehmen auf unbestimmte Zeit keine Geschäfte mehr tätigen kann, was wiederum bedeutet, dass ihm unbekannte Summen an Umsatz verloren gehen. Auch kann das Vertrauen der Verbraucher in die Marke unter einem Datenschutzverstoß leiden, was weitere Umsatzeinbußen zur Folge haben kann. Je nachdem, wie sich der Vorfall auf den Geschäftsbetrieb und Kunden auswirkt, kann das Unternehmen Monate oder Jahre später auch verklagt werden oder genötigt sein, Konkurs anzumelden. Und bei all diesen Nachteilen sind die Auswirkungen gestohlener Daten und Lösegeldzahlungen noch nicht einmal berücksichtigt worden.

Unternehmen können sich am besten schützen, indem sie einen effektiven Plan aufstellen, sodass kein Lösegeld bezahlt werden muss. Dafür braucht es lediglich einen mehrschichtigen Ransomware-Schutz, der auf einem einfachen 1-2-3-Prinzip basiert. Erfahren Sie, wie Barracuda Ihnen helfen kann, Ihr Unternehmen zu schützen.

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