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Starker Anstieg von Sicherheitsbedenken rund um das Arbeiten im Homeoffice während der COVID-19-Krise

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Da viele Organisationen auf Arbeit im Homeoffice umgestiegen sind und die Mitarbeiter sich an diese neue Arbeitsweise gewöhnen, überrascht es nicht, dass sich die Aufmerksamkeit nun darauf richtet, sowohl produktiv als auch sicher zu sein. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage stellte Barracuda fest, dass fast die Hälfte (46 %) der weltweit tätigen Unternehmen seit der Umstellung auf ein Remote-Arbeitsmodell während der COVID-19-Quarantäne mit mindestens einer Cybersecurity-Schrecksituation konfrontiert waren. Darüber hinaus geben erstaunliche 49 % an, dass sie für den nächsten Monat mit einem Daten- oder Cybersicherheitsvorfall aufgrund von Remote-Arbeit rechnen.

Die weltweite Umfrage, die von Barracuda in Auftrag gegeben und von der unabhängigen Forschungsagentur Censuswide durchgeführt wurde, umfasst Antworten von über 1.000 Entscheidungsträgern aus der Wirtschaftswelt in Großbritannien, den USA, Frankreich und Deutschland. Mehr als die Hälfte der Befragten (51 %) gaben an, dass sie seit dem Wechsel zu einem Remote-Arbeitsmodell bereits einen Anstieg der E-Mail-Phishing-Angriffe verzeichnet haben.

51% Remote-Work

Anbei die wichtigsten Ergebnisse:

  • 51 % der Befragten haben bereits eine Zunahme von Phishing-Angriffen per E-Mail verzeichnet, seit sie auf ein Remote-Arbeitsmodell umgestiegen sind.
  • 51 % der Befragten gaben an, dass ihre Mitarbeiter die Cyber-Risiken, die mit der Remote-Arbeit einhergehen, nicht ausreichend kennen oder diesbezüglich nicht angemessen geschult sind.
  • 46 % sind nicht überzeugt, dass ihre Webanwendungen sicher sind.
  • 50 % haben Mitarbeitern gestattet, persönliche E-Mail-Adressen und persönliche Geräte für die Arbeit zu nutzen.
  • 40 % der Befragten haben ihre Cybersicherheits-Budgets als Kosteneinsparungsmaßnahme zur Bewältigung der COVID-19-Krise gekürzt.

Fallstricke eines überstürzten Übergangs

Die Umfrageergebnisse machen deutlich, dass die Zunahme der Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit und die Menge an Phishing-Angriffen per E-Mail, die sich gegen Unternehmen richten, eine Folge der Dringlichkeit der COVID-19-Krise ist, die viele Unternehmen dazu gezwungen hat, sofort ein System für Remote-Arbeit einzuführen, um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter zu schützen. Die Umstellung auf ein reines Remote-Arbeitsmodell in so kurzer Zeit brachte unweigerlich eine Vielzahl von Sicherheitsproblemen mit sich, insbesondere, da viele Mitarbeiter persönliche Geräte zum Austausch und zur gemeinsamen Nutzung von Daten verwenden.

Tatsächlich ergab die Studie von Barracuda, dass 51 % der Entscheidungsträger in Unternehmen der Meinung waren, dass ihre Mitarbeiter die Cyber-Risiken, die mit langfristiger Remote-Arbeit einhergehen, nicht ausreichend kennen oder diesbezüglich nicht angemessen geschult sind. Darüber hinaus gaben 46 % an, dass sie nicht davon überzeugt sind, dass ihre Webanwendungen vollkommen sicher sind, und 50 % haben Mitarbeitern gestattet, persönliche E-Mail-Adressen und persönliche Geräte für die Arbeit zu nutzen.

51 % der Entscheidungsträger in Unternehmen stimmten zu, dass ihre Mitarbeiter nicht ausreichend im Hinblick auf Cyber-Risiken geschult sind, die mit langfristiger Remote-Arbeit einhergehen #RemoteWorkZum Tweeten hier klicken

Einige weitere Erkenntnisse:

  • 46 % der Befragten haben seit der Umstellung auf ein Remote-Arbeitsmodell bereits mindestens eine Schrecksituation im Zusammenhang mit der Cybersicherheit gehabt.
  • 49 % gehen davon aus, dass es im nächsten Monat zu einem Daten- oder Cyber-Sicherheitszwischenfall aufgrund von Remote-Arbeit kommen wird.
  • 50 % würden einen Personalabbau in Betracht ziehen, wenn dies bedeutet, dass der Datenschutz und die Datensicherheit im Unternehmen angemessen finanziert werden könnten.
  • 55 % geben an, dass sie ohne die COVID-19-Krise innerhalb der nächsten 5 Jahre keine Remote-Arbeit eingeführt hätten.
  • 56 % planen, die weitreichende Remote-Arbeit auch nach Beendigung der Krise fortzusetzen.
  • 53 % berichten, dass die COVID-19-Krise sie dazu veranlasst hat, ihre Pläne für die Umstellung ihrer gesamten Daten auf ein zu 100 % Cloud-basiertes Modell zu beschleunigen.

56% Remote-Work

Risiken durch die Vernachlässigung der Cybersicherheit

Am beunruhigendsten ist jedoch, dass zwei von fünf Unternehmen (40 %) zugegeben haben, ihr Cybersicherheits-Budget als Kosteneinsparungsmaßnahme zur Bewältigung der COVID-19-Krise zu kürzen.

Das ist mit Sicherheit der falsche Schritt. Seit die COVID-19-Pandemie über die gesamte Welt hereingebrochen ist, sind opportunistische Hacker auf der Suche nach verwundbaren Organisationen, die in dieser schwierigen Zeit möglicherweise über eine schwache Sicherheitsinfrastruktur verfügen. Wenn die Cybersicherheit von Unternehmen in der Priorität herabgestuft oder vernachlässigt wird, können Hacker mit immer raffinierteren und unglaublich realistischen E-Mail-Phishing-Angriffen auf ungeschulte, anfällige Remote-Mitarbeiter abzielen.

Während viele Unternehmen in den dritten Monat der Remote-Arbeit eintreten, ist es an der Zeit, dass sie sich erneut auf die Bekämpfung dieser wachsenden Cyber-Bedrohung konzentrieren. Zu diesem entscheidenden Zeitpunkt könnte eine erfolgreiche Datenverletzung das Fass zum Überlaufen bringen in vielen Unternehmen, die bereits einen harten Kampf gegen COVID-19 führen müssen. Und in der aktuellen Bedrohungslandschaft geht es nicht mehr darum, „ob“ die Sicherheit eines Unternehmens von Cyberkriminellen getestet wird, sondern um die Frage „wann“.

Barracuda-Umfrage: 55 % der Befragten gaben an, dass sie #RemoteArbeit innerhalb der nächsten fünf Jahre nicht implementiert hätten, wenn #COVID19 nicht gewesen wäre Zum Tweeten hier klicken

Rasche Umstellungen zu Remote-Work

Die COVID-19-Pandemie hat die Anpassung zur Arbeit im Home-Office erheblich beschleunigt – ein Trend, der zuvor langsam an Fahrt gewonnen hatte, von dem aber nicht erwartet worden war, dass er in absehbarer Zeit weit verbreitet sein würde.  Im Rahmen der Barracuda-Umfrage gaben 55% der Befragten an, dass sie ohne die aktuelle Krise innerhalb der nächsten fünf Jahre keine Remote-Work eingeführt hätten. Für viele Organisationen dürfte die Veränderung nach der Umstellung auf Remote-Work jedoch von Dauer sein. Mehr als die Hälfte (56%) der Befragten gaben an, dass sie planen, die umfassende Remote-Arbeit nach dem Ende der Krise fortzusetzen.

Ein weiterer Anpassung, die sich als Reaktion auf die aktuelle Situation beschleunigt hat, ist der Wechsel in die Cloud. Ganze 53% berichteten, dass die COVID-19-Krise sie veranlasst habe, ihre Pläne für die Umstellung aller Daten auf ein zu 100% Cloud-basiertes Modell zu beschleunigen – eine Veränderung, die langfristige Auswirkungen auf die Arbeitsweise von Organisationen haben wird.

Ermöglichen Sie Home-Office-Arbeit und schützen Sie gleichzeitig Ihre Daten während der COVID-19-Pandemie

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